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Palacio_Wunder

Raquel J. Palacio "Wunder"


In dem Buch Wunder geht es um den zehnjährigen August Pullman aus New York. Auggie ist durch einen Genfehler furchtbar entstellt. Er hat noch nie eine Schule besucht, sondern wurde von seiner Mutter zu Hause unterrichtet. Dies und sein ungewöhnliches Aussehen führen dazu, dass er für einen Zehnjährigen ein etwas isoliertes Leben führt. Das wird allerdings auf den Kopf gestellt, als seine Eltern ihn an der Beecher Prep Middle School anmelden. Für Auggie ist das ein Albtraum. Kinder in seinem Alter, die ihn die ganze Zeit anstarren und verabscheuen ist das letzte, was er will. Trotzdem entschließt er sich dazu, es mit der Schule zu versuchen und beginnt das größte Abenteuer seines Lebens.
Dieses Buch hat mich unglaublich berührt. August ist für sein Alter unglaublich reif und verständnisvoll für alle Dinge. Interessant ist auch, dass in dem Buch verschiedene Charaktere erzählen, was dem Buch etwas mehr Abwechslung bereitet und dabei die Handlung trotzdem nicht unterbricht. Dass es in diesem Buch um einen zehnjährigen Jungen geht, ist überhaupt nicht wichtig. Das Buch ist eine Bereicherung für mehrere Altersgruppen und ich kann es mit viel Vergnügen weiterempfehlen.

Miriam Shawa

ab 10 J.
Hanser 2013
16,90 €

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Stokke_gegen die angst

Regine Stokke "Gegen die Angst"


Regine Stokke ist 18 Jahre alt, als sie stirbt. Mit 18 hat man eigentlich noch sein ganzes Leben vor sich. Mit 18 sollte man feiern, lachen und leben. Regines Kampf um ihr Überleben begann schon ein Jahr früher, als sie die Diagnose bekommt, dass sie Leukämie hat. In diesem Buch erzählt sie davon, wie es ist, krank zu sein, wie es ist, nicht zu wissen, ob ma in der nächsten Woche noch am Leben ist oder nicht. Sie erzählt von den vielen Aufenthalten im Krankenhaus, den Chemos und ihrer Angst. Die Hoffnung, die sie hat, wieder gesund zu werden, den Fortschritten und den Rückschlägen.
Dieses Buch hat mein Denken über das Leben sehr verändert. Wie glücklich man sich schätzen sollte, gesund zu sein und für alles dankbar zu sein, was man bekommt. Es gibt sehr viele Bücher, die von diesem Thema handeln, aber etwas zu lesen und zu wissen, dass dieses Mädchen das alles wirklich geschrieben hat, sit sehr viel berührender.

Miriam Shawa

für Jugendliche
Oetinger 2012
14,95 €

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Jarratt_Skin Deep

Laura Jarratt "Skin Deep"


Jenna ist ein ganz normales Mädchen. Sie lebt mit ihrer Familie zusammen in einem Haus, geht zur Schule und ihr Hobby sind ihre Ponys. Nur eine Sache ist anders. Seit einem Jahr ist ihre rechte Gesichtshälfte durch einen Autounfall, bei dem ihre beste Freundin ums Leben kam, mit Brandnarben versehen. Sie ist eine Außenseiterin geworden und kann ihr Spiegelbild kaum ertragen. Erst als Ryan in ihr Leben tritt, ändert sich vieles. Er ist anders als die Anderen. Ryan macht ihr Leben wieder erträglich, schenkt ihr Hoffnung und Liebe. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Der junge Fahrer von damals wird ermordet aufgefunden und die Polizei sucht Verdächtige.
"Skin Deep" ist ein sehr schönes und berührendes Buch. Die Autorin Laura Jarratt kann sehr gut Gefühle in Worte fassen und den Leserinnen und Lesern die Geschichte sehr nahe bringen. Mich hat die Geschichte so gefesselt, dass ich das Buch in weniger als einer Nacht durchgelesen habe, um das Ende zu erfahren. Ich könnte das Buch immer wieder lesen und möchte es allen empfehlen.

Vorgestellt von Miriam Shawa, 15 J.

ab 12 J.
Dressler Verlag 2012. 14,95 €
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Pearson_Nieundewig

Mary E. Pearson "Nieundewig"


Der Roman erzählt die Geschichte des 16-jährigen Locke, der nach 260 Jahren in enem künstlich rekonstruierten Körper erwacht. Er tappt in einer tiefen Ungewissheit, wem seine Loyalität gelten soll: Kara, die sein Überleben sicherte oder Jenna, seiner einstigen großen Liebe. Zusammen mit Kara macht er sich auf die Suche nach Antworten und begibt sich dabei auf eine lebensgefährliche Reise.
Die Fortsetzung des mehrfach ausgezeichneten Romans "Zweiunddieselbe" ist sehr einfach und dennoch fesselnd geschrieben. Dies hilft den Leserinnen und Lesern, in die völlig andere Welt einzutauchen. Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was es bedeutet, "Mensch zu sein". Empfehlenswert ist Mary E. Pearsons Roman zweifelsohne, auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.

Vorgestellt von Clara Jelev, 15 Jahre.

ab 12 J.
Fischer Verlag 2012. 15,99 €
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Green_Schicksal

John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"


In dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" geht es um die 16-jährige Hazel Grace Lancaster, die an Schilddrüsenkrebs leidet und die weiß, dass ihr zum Leben nicht mehr viel Zeit bleibt. In einer Selbsthilfegruppe für Krebskranke, in die sie ihre Mutter gesteckt hat, um ihre angeblichen Depressionen unter Kontrolle zu bekommen, lernt sie den ein Jahr älteren Augustus bzw. Gus kennen. Er ist intelligent, witzig und unglaublich gutaussehend. Er erfüllt ihr einen Lebenstraum und fliegt mit ihr nach Amsterdam, wo sie Hazels Lieblingsautor kennenlernen. Mit Gus an der Seite erscheint Hazel ihr Leben gleich viel einfacher bis die Diagnose kommt, dass der Krebs Gus Körper zurückerobert hat.

John Green ist ein fantastischer Autor. Seine Art, Jugendbücher zu schreiben ist einzigartig. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, wie Jugendliche ticken und das macht seine Bücher so fesselnd. Obwohl es  inzwischen in der Literatur sehr viele Bücher mit dieser Thematik gibt, besitzt dieses einen ganz neuen Charakter und ist deshalb bedingungslos jedem zu empfehlen.

John Green
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter"
Hanser Verlag € 16,90
ab 13 Jahre

Wir danken herzlich Miriam Shawa (15) für ihre Empfehlung!
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Vorgestellt von Sarah Ludwig, 15 Jahre

Carmichael_Zoe
Zoë ist fast zwölf Jahre alt und ein sehr intelligentes, feinfühliges und schlagfertiges Mädchen. Sie liebt Tiere und Bücher, und sie hat eine komplizierte Vergangenheit: Ihr Vater hat früh die Familie verlassen, die Mutter war verrückt und verbrachte den größten Teil ihres Lebens in psychiatrischen Einrichtungen oder im Bett. Zoës einzige Aufsichtspersonen, die diese Bezeichnung auch nicht wirklich verdienen, waren die oft wechselnden Freunde ihrer Mutter. Trotzdem musste sie nicht nur für sich selbst sorgen, sondern auch für ihre Mutter. Dadurch hat sie eine Menge Erfahrungen gesammelt.
Am Anfang der Geschichte ist die Mutter gerade gestorben und Zoë zieht zu ihrem Onkel Henry, einem auch etwas verrückten Künstler, dem sie erst misstrauisch gegenübersteht, aber dann merkt sie, dass er ihr in vielen Dingen ähnlich ist. Sie lernt die Leute aus der Umgebung und mit der Zeit auch einen herumstreunenden Kater auf Henrys Grundstück kennen. Das Buch ist teilweise auch aus seiner Sicht geschrieben.
Das Haus des Onkels liegt am Wald, wo Zoë ein weißes Reh trifft, das sie zu einem Wohnwagen und einer alten Holzhütte führt. Sofort nimmt sie die Hütte in Beschlag und beginnt mit den Renovierungsarbeiten. Bald aber begreift sie, dass hier noch jemand anders zu wohnen scheint.
Obwohl Zoë wie eine kleine Erwachsene wirkt, lernt sie in dieser Geschichte etwas Wichtiges dazu: zu lieben und zu vertrauen. Es macht Spaß, zu beobachten, wie sie sich Stück für Stück ein neues, eigenes Leben aufbaut.

Clay Carmichael
"Zoë"
Hanser Verlag € 13,90
ab 12 Jahren
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Vorgestellt von Sarah Ludwig, 15 Jahre

Perry ist gerade am Ende seiner Schulzeit angelangt. Sein Vater ist Anwalt und erwartet eine Menge von seinem Sohn. Perry soll später werden wie er und wird völlig von ihm unterdrückt. Perrys liebstes Hobby ist seine Band, was sein Vater jedoch als Kinderkram abtut.
Die Vorgeschichte: Perrys Mutter kam auf die Idee, eine Austauschschülerin bei ihnen wohnen zu lassen und Perry träumte von irgendeiner mediterranen Schönheit ... In Wirklichkeit heißt das Mädchen Gobija Zaksauskas und kommt aus Litauen. Sie ist ganz und gar unattraktiv und nichtssagend. Kurz bevor sie wieder abreisen soll wird Perry (auf ihren Wunsch hin) von seinen Eltern gezwungen, mit ihr zum Abschlussball zu gehen, obwohl er an dem Abend einen wichtigen Auftritt mit der Band hat. Wohl oder übel willigt er ein, aber dann kommt alles ganz anders und diese eine Nacht, in der die ganze Geschichte spielt, wird sein Leben verändern.
Auf dem Ball wird Perry wegen seiner peinlichen Begleitung fertiggemacht, sodass die beiden bald wieder abhauen, wie er gehofft hat. Er denkt, er schafft es noch zum Auftritt, aber stattdessen will Gobi mit ihm in die Stadt. In einem Nobelrestaurant, in das sie ihn führt, verschwindet sie für eine Weile auf der Toilette und kommt völlig verändert zurück. Perry dämmert, dass sie ihm die ganze Zeit über einen Streich gespielt hat. Kurze Zeit später landet die erste Leiche auf dem geliehenen Jaguar von Perrys Vater und die beiden müssen plötzlich fliehen. Gobi hat diese Nacht lange geplant und sie braucht Perry als Komplizen. Während eines rasanten und ziemlich blutigen Abenteuers erfährt er außerdem einiges über seinen Vater und ändert seine Einstellung zu ihm.
Das Buch ist so mitreißend und schnell geschrieben, dass man es beinahe tatsächlich in einer Nacht durchlesen kann. Ich habe es am Anfang für oberflächlich gehalten, was sich aber als totaler Irrtum herausstellte. Je weiter die Nacht fortschreitet, desto mehr gewinnen die Figuren an Sympathie. Ein hochspannender Actionthriller und auf jeden Fall mehr, als man erwartet hätte.

"Bye bye, crazy chick"
Joe Schreiber
Aufbau Verlag 2011
€ 14,99
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John Green "Eine wie Alaska"

Louisa Shawa, 15 Jahre


"Mein Lieblingsbuch heißt "Eine wie Alaska" und wurde von John Green geschrieben. Die Hauptpersonen in dem Buch sind Miles, Mary alias Alaska und Chip Martin alias Colonel.
In dem Buch wird die Geschichte von Miles erzählt der seine Schule verlässt, um auf dem Internat nach Culver Creek zu wechseln. Sein Zimmer teilt er sich mit Colonel, den er am Anfang ein bisschen für verrückt hält. Im  Laufe der Zeit entwickelt sich aber eine enge Freundschaft zwischen den beiden. An der Schule lernt er auch die geheimnisvolle Alaska kennen, in die er sich sofort verliebt.
Mir gefällt das Buch, weil es witzig und traurig ist. Dieses Buch ist für Mädchen und für Jungs super geschrieben, da es neben der Liebe auch um Freundschaft geht."
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Goscinny/Sempé "Der kleine Nick"

Elias Staps, 10 Jahre

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